29
August
2017
|
16:25
Europe/Amsterdam

Notlandung im Tagebau: Heißluftballon vom Wind abgetrieben

Am Montagabend musste gegen 20:30 Uhr ein Heißluftballon im Tagebau Hambach notlanden. Der mit sechs Personen besetzte Ballon war in Jülich gestartet und wollte in der Nähe von Manheim landen, als ihn ungünstige Winde wieder zurück über den Tagebau gezogen haben. Dort ging der Ballon in der Nähe des Schaufelradbaggers 291 sicher zu Boden und die Ballonfahrt nahm schließlich ein gutes, wenn auch für alle unerwartetes Ende.

Horst Knospe, Eigentümer der Firma „Ballonträume“ und Pilot des Ballons: „Die Windverhältnisse und die immer geringer werdenden Gasreserven ließen nichts anderes als eine Sicherheitslandung zu. Ich bin froh, dass die Mitarbeiter von RWE sofort zur Hilfe eilten und wir gemeinsam den Heißluftballon bergen konnten“.

Glücklicherweise erfolgte die Landung sicher und ohne Verletzte. Die Bergung des Ballons in schwerem Gelände dauerte fast drei Stunden und beschäftigte neben den sechs Ballonfahrern auch mehrere RWE-Mitarbeiter und schweres Gerät. Auch die aufgrund der Klimacamp-Aktionstage anwesende Polizei unterstützte tatkräftig.

Thomas Körber, Leiter des Tagebau Hambach: „Das war auch für uns im Tagebau eine nicht alltägliche und ungewöhnliche Aufgabe. Glücklicherweise ist keiner zu Schaden gekommen und ich denke alle Beteiligten werden noch lange an diese ganz besondere Ballonfahrt denken.“

Herr Knospe bedankte sich bei der hilfsbereiten RWE-Mannschaft mit einer Spende in die Hambachstiftung. Die Hambachstiftung unterstützt in Not geratenen Mitarbeiter und Bürger aus der Region.